FAQ

Hier finden Sie vielleicht eine passende Antwort auf Fragen, die uns häufiger gestellt werden.

Prophylaxe

Welche Vorteile bietet die professionelle Zahnreinigung (PZR)??
– Das Karies- Parodontitisrisiko wird gesenkt.
– Verfärbungen (durch Kaffee, Tee, Nikotin etc.) werden entfernt.
– Kronen, Brücken, Implantate, Teilprothesen werden optimal gereinigt und haben in aller Regel eine noch höhere Lebensdauer.
– Entzündliche Prozesse werden im Mund minimiert.
– Sie hilft, Mundgeruch zu vermindern.
– Ein schöner Zusatzeffekt: Ihr Lächeln wird wieder strahlender.

Wird die PZR von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen?
Die professionelle Zahnreinigung ist im Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkasse leider nicht enthalten. Wir müssen sie daher je nach Aufwand privat berechnen.

Einige gesetzliche Krankenkassen bieten jedoch spezielle Prophylaxeprogramme an und übernehmen die Leistung teilweise.

Warum muss ich die Prophylaxe selbst bezahlen?
Die gesetzliche Krankenversicherung weist leider keine Gebührenziffer auf, die den Leistungsinhalt einer zahnärztlichen Prophylaxe widerspiegelt. Daher wird die erbrachte Leistung nach der privaten Gebührenverordnung direkt in Rechnung gestellt.
Falls Sie eine private Zusatzversicherung besitzen, gehört die Kostenübernahme der Prophylaxe möglicherweise zum Leistungsinhalt.

Ist die PZR während der Schwangerschaft sinnvoll?
Während der Schwangerschaft kommt es zu zahlreichen Umstellungen des Hormonhaushalts und des Immunsystems, was sich in der Mundhöhle sehr oft in Form von Zahnfleischentzündungen bis hin zu Zahnfleischwucherungen widerspiegelt. Deshalb ist es sehr wichtig, alle potenziellen Irritationsfaktoren, wie harte und weiche Beläge, von den Zähnen zu entfernen.

Gerade während der Schwangerschaft ist eine konsequente und gründliche Mundhygiene sehr wichtig. Zur Unterstützung wird zum Beginn und zum Ende der Schwangerschaft eine professionelle Zahnreinigung empfohlen.

Wie kann ich meine Mundhygiene selbst optimieren?
Grundlage einer guten Mundhygiene ist natürlich die sorgfältige Reinigung der Zähne mit der Zahnbürste, die sie mindestens morgens und abends durchführen sollten. Um auch schwierige Bereiche zu erreichen, sollte eine Zahnbürste mit kurzem Kopf oder eine elektrische Zahnbürste verwendet werden. Auf diese Weise erreichen Sie nur 60-70% der Zahnflächen. Deshalb hat die tägliche Zahnzwischenraumpflege einen hohen Stellenwert. Hierfür ist Zahnseide und gut angepasste Zahnzwischenraumbürsten empfehlenswert.

Eine sehr gute Methode, die Mundhygiene zu optimieren, ist die professionelle Zahnreinigung. Dabei werden alle Beläge auf den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen entfernt. Außerdem kann unsere Prophylaxe-Assistentin Ihnen gute Tipps geben, auf welche schwierig zu erreichenden Stellen im Mund Sie achten sollten und welches die für Sie beste Putztechnik ist.

Ästhetik/Zahnersatz

Wann reicht eine Füllung nicht mehr?
Wenn eine starke Schädigung der natürlichen Zahnkrone z. B. durch Karies, alte große Füllungen oder eine Wurzelkanalbehandlung vorliegt, sollte der Zahn durch eine Krone oder Teilkrone versorgt werden.

Diese stellen die Kaufunktion wieder her und können durch Vollkeramik oder eine keramische Verblendung besonders unauffällig und damit ästhetisch in die Zahnreihe eingegliedert werden. Des Weiteren stabilisieren sie die verbliebene Zahnsubstanz, schützen und dichten den Zahn ab und verhindern eine Fraktur.

Warum sollten fehlende Zähne ersetzt werden?
Fehlende Zähne hinterlassen Leerstellen im Gebiss. Wird eine Zahnlücke nicht mit passendem Zahnersatz geschlossen, verändert sich die Bisssituation: Die Zähne können in die Lücke kippen und die Gegenzähne beißen ins Leere und können sich immer weiter aus dem Kiefer wandern. Je länger eine Lücke unversorgt bleibt, desto höher ist das Risiko für Folgeschäden. Es kommt zu Einbußen bei der Kaufunktion. Die Mundhygiene wird durch Nischenbildung erschwert. Muskuläre Verspannungen und Kiefergelenksprobleme können auftreten.

Wie werden Keramikinlays eingesetzt?
Keramikinlays werden adhäsiv befestigt. Das heißt, der vorbehandelte Zahn wird durch die sogenannte Säure–Ätz–Technik vorbereitet. Mittels Haftvermittler (Bonding) und einem dünnfließenden Kunststoff wird das Inlay mit dem Zahn verklebt.

Wie lange sind Kronen und Brücken haltbar?
Die Haltbarkeit von Kronen und Brücken ist von mehreren Faktoren abhängig. Das verwendete Material und die Qualität der Verarbeitung spielen eine Rolle, aber auch die Ausgangssituation im Mund und die Mundhygiene haben einen entscheidenen Einfluss.

Bei guten Voraussetzung können Kronen und Brücken zehn Jahre und auch deutlich länger halten.

Parodontologie

Ist es schlimm, wenn mein Zahnfleisch z. B. beim Zähneputzen blutet?
Die Blutung deutet auf eine Entzündung des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates. Das sollte unbedingt geklärt und behandelt werden. Ursachen für das Bluten können sein: unzureichende Mundhygiene, defekte Füllungen oder Kronen, Allgemeinerkrankungen oder bestimmte Medikamente.

Woran erkenne ich eine Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapperats)?
Symptome der Parodontitis sind häufiges Zahnfleischbluten, gerötetes, angeschwollenes bzw. zurückgegangenes Zahnfleisch, Zahnlockerungen oder Zahnstellungsveränderungen, Mundgeruch (oft vom Patienten nicht wahrnehmbar) und manchmal ein unangenehmer Geschmack im Mund.

Häufig bemerken Sie jedoch keine der genannten Symptome. Daher wird eine Parodontitis häufig über Jahre hinweg unerkannt bleiben. Die beste Möglichkeit, eine Parodontitis eindeutig festzustellen, sind regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen.

Wie vermeide ich eine Parodontitis?
Einer Parodontitis kann durch eigene und zahnärztliche Maßnahmen vorgebeugt werden. Dazu zählen:

  • gründliche häusliche Mundpflege (besonders in den Zahnzwischenräumen)
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen
  • Professionelle Zahnreinigungen
  • Rauchen vermeiden
  • Mögliche Symptome frühzeitig abklären lassen

Besteht ein Zusammenhang zwischen Parodontitis und der Allgemeingesundheit?
Über den entzündeten Zahnhalteapparat gelangen Bakterien mit ihren Giftstoffen in den Blutkreislauf. Studien haben belegt, dass eine unbehandelte Parodontitis zu Folgeerkrankungen führen bzw. mit vorhandenen Erkrankungen in negative Wechselwirkungen treten kann:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Es besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Früh- bzw. Fehlgeburten: Bei Schwangeren mit Parodontitis besteht ein erhöhtes Risiko für eine Früh- bzw. Fehlgeburt.

Diabetes: Entzündungen im Mund können eine Diabeteserkrankung verschlimmern. Wenn Zähne und Zahnfleisch gesund sind, lässt sich Diabetes leichter einstellen und kontrollieren.

Endodontologie

Ist eine Wurzelkanalbehandlung schmerzhaft?
Nein, das ist nicht die Regel. Dank moderner Anästhesie- und Behandlungsverfahren verlaufen Wurzelkanalbehandlungen heute in aller Regel schmerzfrei. Bei hochakuten Entzündungen kann dies zeitweise der Fall sein, aber auch hier gibt es Möglichkeiten, Schmerzen zu vermeiden

Ist eine derart aufwendige Behandlung sinnvoll?
Da die Wurzelkanalbehandlung bei einer unheilbaren Zahnmarkentzündung die einzige Möglichkeit zum Zahnerhalt darstellt, ist sie fast immer lohnens- und empfehlenswert. Als Alternative bleibt nur das Ziehen des Zahnes.

Nur in sehr seltenen Fällen, z. B. nach einem Unfall oder extremem Kariesbefall, kann ein Zahn bereits so stark zerstört sein, dass er entfernt werden sollte.

Wann und welche Art der Wurzelkanalbehandlung übernimmt die gesetzliche Krankenkasse?
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für Wurzelbehandlungen nur in bestimmten Fällen und auch nur mit einfachsten Aufbereitungsmethoden. Besonders bei der Behandlung der hinteren Backenzähne (Molaren) gibt es Einschränkungen. Mindestens eine der folgenden Bedingungen muss für die Kassenleistung erfüllt sein:

  • Der Backenzahn steht in einer vollständigen Zahnreihe ohne Lücke.
  • Die Behandlung verhindert, dass die Zahnreihe einseitig nach hinten verkürzt wird.
  • Durch die Behandlung kann vorhandener Zahnersatz erhalten werden.

Darüber hinaus gilt für jede Wurzelbehandlung, dass die Krankenkassen Therapieversuche mit unklaren Erfolgsaussichten nicht bezahlen.

Durch moderne aufwendige Behandlungstechniken sind die Erfolgsaussichten in den letzten Jahren auf über 90% gestiegen. Der erforderliche Mehraufwand an Zeit, Fachwissen und technische Ausstattung werden allerdings nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Implantologie

Was sind Implantate?
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan (seltener auch aus Keramik) , die in den Kieferknochen eingesetzt wird,

Das Implantat dient als Befestigungsmöglichkeit für Prothesen, Brücken oder Zahnkronen und sorgt für einen guten und sicheren Halt des Zahnersatzes.

Sind Implantate für jeden geeignet?
Es gibt kaum etwas, was grundsätzlich gegen implantatgetragenen Zahnersatz spricht. Generell ist eine entzündungsfreie Mundhöhle Voraussetzung.

Die vielleicht wichtigste Voraussetzung ist ein ausreichendes Kieferknochenangebot. Dies ist bei manchen Patienten zwar zunächst nicht gegeben, aber auch hier kann mit modernen Knochenaufbaumethoden Abhilfe geschaffen werden.

Wie verträglich sind Implantate?
Zahnimplantate bestehen meist aus Titan und in seltenen Fällen aus Keramik.

Titan ist ein Metall, das nicht nur hochstabil, leicht und langlebig, sondern auch sehr körperverträglich (biokompatibel) ist. Unverträglichkeitsreaktionen bzw. Allergien gegen Titan sind äußerst selten.

Keramik ist ebenfalls wegen seiner guten Körperverträglichkeit bekannt.

Worauf muss ich bei der Pflege von Implantaten achten?
Bei einem Implantat ist eine sehr gute Mundhygiene genauso wichtig wie bei Ihren natürlichen Zähnen. In der Regel lassen sich Implantatsysteme – sei es ein Einzelzahnimplantat oder eine Implantatreihe – mühelos durch die gewohnte, tägliche Pflege reinigen. Unterstützend ist eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung sehr wichtig.

Zahnersatz

Wann reicht eine Füllung nicht mehr?
Wenn eine starke Schädigung der natürlichen Zahnkrone z. B. durch Karies, alte große Füllungen oder eine Wurzelkanalbehandlung vorliegt, sollte der Zahn durch eine Krone oder Teilkrone versorgt werden.

Diese stellen die Kaufunktion wieder her und können durch Vollkeramik oder eine keramische Verblendung besonders unauffällig und damit ästhetisch in die Zahnreihe eingegliedert werden. Des Weiteren stabilisieren sie die verbliebene Zahnsubstanz, schützen und dichten den Zahn ab und verhindern eine Fraktur.

Warum sollten fehlende Zähne ersetzt werden?
Fehlende Zähne hinterlassen Leerstellen im Gebiss. Wird eine Zahnlücke nicht mit passendem Zahnersatz geschlossen, verändert sich die Bisssituation: Die Zähne können in die Lücke kippen und die Gegenzähne beißen ins Leere und können sich immer weiter aus dem Kiefer wandern. Je länger eine Lücke unversorgt bleibt, desto höher ist das Risiko für Folgeschäden. Es kommt zu Einbußen bei der Kaufunktion. Die Mundhygiene wird durch Nischenbildung erschwert. Muskuläre Verspannungen und Kiefergelenksprobleme können auftreten.

Wie lange sind Kronen und Brücken haltbar?
Die Haltbarkeit von Kronen und Brücken ist von mehreren Faktoren abhängig. Das verwendete Material und die Qualität der Verarbeitung spielen eine Rolle, aber auch die Ausgangssituation im Mund und die Mundhygiene haben einen entscheidenen Einfluss.

Bei guten Voraussetzung können Kronen und Brücken zehn Jahre und auch deutlich länger halten.